Warum der kWh-Preis zu kurz greift
Der Preis pro Kilowattstunde kann die Bruttokapazität, die nutzbare Kapazität, den reinen Gerätepreis oder ein Komplettpaket meinen. Diese Zahlen sind nicht austauschbar. Wer Angebote vergleicht, sollte zuerst dieselbe Bezugsgröße herstellen und den Leistungsumfang daneben schreiben.
Bei einer Nachrüstung kommen Fragen zur Kompatibilität hinzu. Ein vorhandener Wechselrichter kann weiterverwendet werden, muss aber nicht. Auch ein neuer Batterie-Wechselrichter, ein Energiezähler, Schutztechnik und Anpassungen im Zählerschrank können die Gesamtsumme verändern.
Diese Positionen einzeln anfordern
- Batteriesystem mit Brutto- und Nutzkapazität
- Lade- und Entladeleistung
- Wechselrichter und Messkonzept
- Montage, Schutztechnik und Inbetriebnahme
- Energiemanagement und Kommunikationsschnittstellen
- Garantie, Service und mögliche Austauschkosten
Wirtschaftlichkeit nicht versprechen lassen
Die Wirtschaftlichkeit hängt von Eigenverbrauch, Strombezug, PV-Ertrag, Ladeverlusten, Lebensdauer und Investition ab. Ein Speicher kann den Netzbezug reduzieren, aber nicht jede gespeicherte Kilowattstunde ist automatisch günstiger als der direkte Verbrauch. Eine gute Beratung zeigt Annahmen und Bandbreiten, statt eine feste Ersparnis zu behaupten.
Welche Angaben den Vergleich verbessern
Hilfreich sind Jahresverbrauch, PV-Leistung, Wechselrichtermodell, Inbetriebnahmejahr, letzte Stromabrechnung und ein typisches Tagesprofil. Für eine Nachrüstung sind außerdem Fotos oder Daten des Zählerschranks und des vorgesehenen Aufstellortes sinnvoll.