Speicher nachrüsten, ohne die bestehende Anlage zu übergehen.
Bei einer Nachrüstung entscheidet nicht nur die gewünschte Kapazität. Zuerst müssen die vorhandenen Geräte und das Messkonzept verstanden werden.
Mit dem Typenschild beginnen
Notiere Hersteller und Modell des Wechselrichters, die PV-Leistung, das Inbetriebnahmejahr und die bisherige Jahresproduktion. Diese Angaben grenzen ein, ob eine direkte Integration möglich ist oder ein separater Batterie-Wechselrichter benötigt wird.
AC oder DC?
AC-gekoppelte Speicher werden auf der Wechselstromseite ergänzt und sind deshalb bei vielen Bestandsanlagen flexibel. DC-gekoppelte Systeme können bei einer Neuplanung kurze Umwandlungswege ermöglichen. Welche Lösung passt, hängt vom konkreten System, den Leistungsgrenzen und der gewünschten Betriebsweise ab.
Der Aufstellort ist Teil des Preises
Ein Speicher braucht einen geeigneten, zugänglichen und trockenen Raum. Leitungswege, Brandschutz, Temperatur und Abstandsvorgaben müssen nach Herstellerangaben und den örtlichen Regeln geprüft werden. Ein Angebot, das nur die Batterie zeigt, aber die Montagebedingungen offenlässt, ist noch kein vollständiger Vergleich.
Checkliste für das Gespräch
- Ist die bestehende PV-Anlage mit dem Speichersystem kompatibel?
- Welche Komponenten bleiben bestehen und welche werden ersetzt?
- Welche nutzbare Kapazität und Leistung sind garantiert?
- Ist Ersatzstrom gewünscht oder reicht eine Notstromsteckdose?
- Welche Arbeiten am Zählerplatz sind enthalten?
Passt ein Speicher zu Ihrer Anlage?
Der kurze Check sammelt die Eckdaten, die Fachbetriebe für eine erste Angebotsprüfung benötigen.